
Kleine, blutige Brocken 4
Abzugssysteme bei Kurzwaffen
Single Action (SA)
Der Abzug gibt nur den Hahn frei, ohne ihn vorher zu spannen oder bei Revolvern zusätzlich die Trommel zu drehen.
Das erste Abzugssystem mehrschüssiger Kurzwaffen (und das älteste Abzugssystem überhaupt) war das sogenannte Single-Action-Schloss bzw. der Single-Action- oder auch Direktabzug. Bei diesem System hat der Abzug nur die Funktion, den Hammer oder Hahn freizugeben und so den Schuss auszulösen. Zusätzliche Funktionen wie das Drehen der Trommel bei Revolvern und das Spannen des Hahnes bei Revolvern und Pistolen übernimmt dieser Abzug nicht.
Bei Revolvern wie dem Colt Peacemaker (der in der US-Armee wegen des Abzugssystems als „Single Action Army“ bezeichnet wurde) muss der Schütze den Hahn vor jedem Schuss von Hand spannen; dabei wird auch die Trommel gedreht. Um trotzdem schnell feuern zu können, kann der Schütze den Abzug gedrückt halten, den Hahn zurückziehen und einfach loslassen. Auf diese Weise wird der Schuss sofort ausgelöst; in Wildwestfilmen wird der Hahn oft mit der flachen Hand zurückgeschlagen (das sogenannte „fanning“, also fächeln, in Anlehnung an die Handbewegung), praktikabler war aber das Halten der Waffe mit beiden Händen und das Spannen des Hahnes mit dem Daumen der schwachen Hand. SA-Revolver wurden oft mit nur 5 Patronen geladen und die leere Kammer unter dem Hahn plaziert, denn ein fester Schlag gegen die Waffe konnte den Hahn gerade so weit heben, um eine Zündung zu ermöglichen, ohne dabei die Trommel zu drehen. Moderne Kopien alter SA-Revolver haben abweichend von den alten Konstruktionen interne Sicherungen, um dies zu verhindern.
Bei SA-Pistolen sind die Probleme geringer – man muss ja ohnehin den Schlitten zurückziehen, um eine Patrone ins Patronenlager einzuführen; dabei wird der Hahn gleich gespannt und die Pistole ist feuerbereit. Bei allen weiteren Schüssen nach dem ersten wird der Hahn durch den automatischen Repetiervorgang automatisch erneut gespannt. Nur wenn man die Pistole manuell entspannt, d.h. den Hahn beim Abziehen festhält und langsam nach vorne schwenken lässt (SA-Pistolen haben in der Regel keinen Entspannhebel) oder die Patrone nicht zündet, kann man nicht einfach durch Drücken des Abzuges bei entspannter Stellung des Hahns den Schuss auslösen, sondern muss den Hahn erst von Hand spannen. Bei Zündversagern bietet es sich jedoch an, gleich den Schlitten von Hand zu repetieren – auf diese Weise wird nicht nur der Hahn gespannt, sondern auch die nicht gezündete Patrone ausgeworfen und eine neue zugeführt. Bei SA-Pistolen kommen verschiedene Sicherungen zur Anwendung, die eine Schussauslösung wie bei den ersten SA-Revolvern zuverlässig verhindern.
SA-Abzüge sind die Abzüge mit dem geringsten Abzugswiderstand und dem kürzesten Abzugsweg. Daher eignen sie sich gut für Waffen, bei denen eine hohe Präzision erreicht werden soll. In vielen Armeen und Polizeibehörden wurden keine SA-Waffen angeschafft mit dem Argument, dass die leichten Abzüge die Zahl versehentlicher Schussabgaben erhöhen würden.
Varianten:
Die Glock-Pistole verwendet das sogenannte Safe-Action-System. Funktional ist der Glock-Abzug ein SA-Abzug, allerdings liegt der Hahn der Waffe innen und sie hat keinen Entspannhebel, d.h. sie kann nicht von Hand entspannt werden und eine nicht gezündete Patrone muss immer herausrepetiert werden (auf diese Weise wird der Schütze quasi zu seinem Glück gezwungen, denn ein erneuter Zündversuch einer fehlerhaften Patrone führt bei einem weiteren Zündversagen zu unnötigem, in Notlagen unakzeptablem Zeitverlust).
Das Safe-Action-System ist ein sogenannter teilvorgespannter Abzug, d.h. der Hahn ist nach dem Einführen einer Patrone nur teilweise gespannt und streng genommen nicht feuerbereit. Erst durch das Ziehen des Abzuges wird der Hahn in die hinterste Position gebracht und dann freigegeben. Dies erhöht den Abzugsweg und –widerstand, allerdings ist der Glock-Abzug immer noch deutlich angenehmer zu bedienen als ein DA(O)-Abzug. Der Glock-Abzug ist im Abzugsgewicht sehr variabel, und viele Behörden nahmen das Angebot an, einen Abzug mit mehr Widerstand einzubauen – auf diese Weise hoffte man, die Sicherheit zu erhöhen, nahm damit aber auch in Kauf, dass die beschafften Waffen schwerer zu schießen sind. Die Tatsache, dass die Glock trotz ihres ursprünglich relativ leichten Abzuges in keiner Variante eine manuelle Sicherung hat, mag zu dieser Entscheidung beigetragen haben. Auch andere Waffen wie z.B. die Walther P99 werden mit ähnlichen Abzugskonfigurationen wie die Glock-Pistolen angeboten.
Optionen fürs Rollenspiel:
Alle SA-Waffen sind durch ihre leichten Abzüge sehr einfach zu schießen, und besonders zusätzlich getunte Exemplare könnten einen Bonus auf die Schießfertigkeit o.Ä. einbringen.
Unerfahrenere Schützen laufen jedoch Gefahr, in Stresssituationen unabsichtlich einen Schuss abzugeben, wenn sie den Finger am Abzug haben und z.B. erschrecken (unerwartetes Auftauchen von Personen!) oder stolpern. Ein entsprechender Wurf auf die Schießfertigkeit, auf passende körperliche oder auch auf mentale Attribute wäre in solchen Situationen denkbar.
Die meisten SA-Pistolen haben im Gegensatz zu Revolvern eine manuelle Sicherung, die ein ungeübter Benutzer unter Druck eventuell zu lösen vergisst oder versehentlich einrastet (ergebnisloser (erster) Angriff, eventuell mit Wurf auf Schießfertigkeit oder ein mentales Attribut, um den Fehler ohne weiteren Zeitverlust zu erkennen).
SA-Revolver sind zwar präzise, haben aber Probleme, wenn es um den schnellen Schuss geht. Dies kann entweder durch entsprechend langsame Schießgeschwindigkeit/wenige Angriffe pro Runde (bei SR bereits in die Werte integriert) oder einen entsprechenden Abzug auf die Schießfertigkeit/eine Erschwerung des Wurfes beim schnellen Schießen dargestellt werden.
Die Nachladezeit bei SA-Revolvern ist durch das umständliche einzelne Auswerfen der Hülsen und das einzelne Nachladen so zeitraubend, dass es oft sinnvoller ist, einen zweiten geladenen SA-Revolver mitzuführen. Da die Trommel nicht ausgeschwenkt werden kann, ist es auch nicht möglich, Schnellader zu verwenden.
Double Action (DA)
Bei Revolvern dreht der Abzug die Trommel, spannt den Hahn und löst den Schuss aus;
bei Pistolen kann die Pistole entspannt geführt werden und ist trotzdem schussbereit.
Um die Feuergeschwindigkeit von Revolvern zu erhöhen, wurde das Double-Action-System, der sogenannte Spannabzug entworfen. Bei dieser Abzugsart wird beim Ziehen des Abzuges am DA-Revolver die Trommel gedreht und der Hahn gespannt, die DA-Pistole kann damit auch aus dem entspannten Zustand heraus abgefeuert werden.
Ein DA-Revolver kann daher sehr schnell mit einer oder zwei Händen geschossen werden, ohne dass man Hand an den Hahn legen muss. Kommt es aber auf hohe Präzision an, ist es dem Schützen möglich, den Hahn zuerst von Hand zu spannen, um dann mit dem Abzug nur noch den Hahn freizugeben. Beim Revolver bleibt der Abzug nach dem manuellen Vorspannen hinten stehen und entspricht in Abzugswiderstand und –weg dann fast völlig dem SA-Abzug.
Einzig „fanning“ ist mit DA-Revolvern nicht mehr möglich, da der Abzug mit dem Hahn und dem Trommelmechanismus verbunden ist. Um den Hahn manuell spannen und die Trommel drehen zu können, muss der Abzug daher losgelassen werden – hält man bei einem DA-Revolver den Abzug nach dem Schuss fest gedrückt und versucht zu „fannen“, fährt man nur mit der Hand schmerzhaft über den durch das Festhalten des Abzuges unbeweglich gemachten Hahn. DA-Revolver haben gegenüber SA-Revolvern keine Nachteile; man kann sie im Nahbereich schneller und bequemer abfeuern, muss aber nicht auf Präzision verzichten, wenn sie nötig ist. Zusätzlich verfügen DA-Revolver über ausschwenkbare Trommeln, während bei SA-Revolvern im Stil des Peacemaker die Patronen einzeln ausgeworfen und neu geladen werden müssen. Aus diesen Gründen wurden SA-Revolver bis zur Jahrhundertwende 1900 fast völlig von DA-Revolvern verdrängt; SA-Revolver werden nur noch an Liebhaber und an jene verkauft, deren Leben nicht von einer möglichst vielseitigen Waffe abhängt.
DA-Pistolen unterscheiden sich prinzipiell nur beim bei ungespanntem Hahn und bei Zündversagern von SA-Pistolen. DA-Pistolen sind dazu gedacht, mittels eines Entspannhebels nach dem Durchladen den Hahn zu entspannen, damit die Waffe mit größerer Sicherheit getragen werden kann – angesichts der Sicherungen, mit denen bereits die ersten erfolgreichen SA-Pistolen wie die Colt M1911 ausgestattet waren, ist dieses Bestreben allerdings nicht ganz nachzuvollziehen.
Ein weiterer Grund, warum ein DA-Abzug für Pistolen gefordert wurde, war die Überlegung, dass man bei einem Zündversager nur erneut abzudrücken braucht, um die Patrone so eventuell beim zweiten Versuch zu zünden. Während es tatsächlich stimmt, dass die meisten Zündversager bei einem erneuten Versuch zünden, ist es doch ein Risiko, in einer Notlage noch mehr Zeit auf den Zündversuch einer eventuell fehlerhaften Patrone zu verwenden. Das Herausrepetieren und Weiterschießen mit der nächsten Patrone ist auf jeden Fall die bessere Methode, die zusätzlich den Vorteil hat, dass man diese einmal angewöhnte Methode für alle bestehenden Abzugssysteme verwenden kann und so beim Verwenden unvertrauter Pistolen nicht das Risiko einer Fehlbedienung eingeht. Auch bei Spannabzugspistolen hat der Schütze die Möglichkeit, den Hahn von Hand zu spannen, um durch das verringerte Abzugsgewicht eine höhere Präzision zu erreichen. Dies hat aber einen Nachteil gegenüber dem DA-Revolver: bei DA-Pistolen bleibt der Abzug nicht in der hinteren Stellung stehen, der Abzugsweg ist also trotz Vorspannens der gleiche wie beim Schießen aus der entspannten Hahnstellung. Nach dem ersten Schuss übernimmt die Pistole wie gehabt die weiteren Repetier- und Spannvorgänge, und der Schütze muss den Abzug nicht wie beim DA-Revolver ganz, sondern nur teilweise loslassen. Daher werden Spannabzugspistolen auch als DA/SA-Pistolen bezeichnet.
DA-Abzüge haben durch ihre Mehrarbeit höhere Abzugswiderstände und längere Abzugswege als SA-Abzüge; darüber hinaus muss sich der Benutzer einer DA-Pistole an zwei verschiedene Abzugsgewichte gewöhnen. Für Revolver sind sie auf jeden Fall das Abzugssystem der Wahl, bei Pistolen liegt der Fall nicht so klar.
Optionen fürs Rollenspiel:
Pistolen sind beim ersten Schuss im DA-Modus schwerer zu schießen (kleiner Malus auf die Schießfertigkeit oder anderweitiger Präzisionsverlust), die Folgeschüsse mit gespanntem Hahn können für Belange der Schießschwierigkeit als absoluter Durchschnitt betrachtet werden und sind somit weder erschwert noch erleichtert.
Viele DA-Pistolen haben wie die meisten SA-Pistolen eine manuelle Sicherung (siehe oben).
DA-Revolver sind im DA-Modus ebenfalls etwas schwerer zu schießen (kleiner Malus), können aber auch vorgespannt werden, so dass zwar die Feuergeschwindigkeit sinkt, aber der Schuss deutlich erleichtert ist (evtl. kleiner Bonus entsprechend dem SA-Revolver). Mit Schnelladern können DA-Revolver fast so schnell nachgeladen werden wie Pistolen mit regulären Magazinen, ohne Schnellader dauert es etwas länger (mehrere Aktionen, ca. 2-4, eventuell durch einen Wurf auf Geschicklichkeit o.Ä. oder die Waffenfertigkeit reduzierbar oder in einer festen Abfolge nach diesen Werten gestaffelt). Auch DA-Revolver haben in der Regel keine Sicherung.
Double Action only (DAO)
Existiert nur für Pistolen; der Hahn bleibt außer unmittelbar während des Schießens immer entspannt.
Um besonders den behördlichen Pistolenschützen mit seinen begrenzten Trainingsmöglichkeiten durch das Gewöhnen an nur einen Abzugswiderstand schneller „startklar“ machen zu können und aus hartnäckigen Bedenken der Entscheidungsträger gegen leichte Abzüge im polizeilichen und militärischen Einsatz wurde das DAO-System, der sogenannte Nur-Spannabzug, entwickelt. Beim DAO-Abzug bleibt der Hahn der Pistole niemals in der hinteren Stellung stehen, er kann nicht vorgespannt werden und geht auch beim automatischen Repetieren wieder nach vorne. Deshalb ist der Abzugswiderstand und –weg immer gleich, nämlich so wie beim Schuss aus entspannter Stellung bei einer DA/SA-Pistole. Bei allen DAO-Pistolen fällt der Entspannhebel weg, ebenso macht der hohe Abzugswiderstand eine manuelle Sicherung nicht mehr zwingend nötig. Dadurch wird die Bedienung deutlich erleichtert (die einzigen Bedienelemente sind der Abzug, der Schlittenfanghebel und der Magazinauswurf).
Von DAO-Abzügen gibt es viele Varianten, wie etwa Abzüge mit einem mittleren Widerstand über einen extrem langen Weg, bis zu den Versuchen einiger Hersteller, einen möglichst leichten DAO-Abzug zu konstruieren – die allerdings konstruktionsbedingt immer hinter den leichteren SA-Abzügen zurückbleiben müssen.
Optionen fürs Rollenspiel:
Der durchgehend hohe Abzugswiderstand macht DAO-Pistolen schwer zu schießen (je nach Waffe leichter bis deutlicher Malus), allerdings haben sie allesamt keine manuelle Sicherung.
Obwohl sie schwer zu schießen sind, sind sie daher für viele unerfahrene Benutzer eine ernsthafte Alternative (lieber schlecht geschossen als gar nicht…).
Kommentar
Viele professionelle Schießausbilder und andere erfahrene Schützen kritisieren die DAO-Abzüge, weil sie dieses System als unnötige Behinderung des Schützen aus einem falschen Sicherheitsbedürfnis heraus empfinden.
Die Argumentation:
Ein gut ausgebildeter Schütze wird stets den Finger nur dann an den Abzug legen, wenn er unmittelbar vor der Schussabgabe steht und sich bereits entschieden hat, tatsächlich zu schießen. Wenn er dann schießt, braucht er alle Unterstützung, die er bekommen kann, um einen sauberen Schuss anzubringen. Dazu gehört auch ein möglichst leichter Abzug mit einem kurzen Auslöseweg.
DAO-Waffen legen dem Schützen daher beim gezielten Schuss Steine in den Weg und führen zusätzlich in Stresssituationen oft dazu, dass ein unzureichend ausgebildeter Schütze (der ja um den schwergängigen Abzug weiß) den Abzug bereits teilweise durchzieht, um schneller schießen zu können, auch wenn er noch keine Entscheidung zum Schießen getroffen hat (!); aufgrund dieses Verhaltens vieler Anwender sind DAO-Waffen nach Ansicht einiger erfahrener Schützen im Hinblick auf unbeabsichtigte Schüsse sogar gefährlicher als leichte Abzüge.
Weiterhin wird angeführt, dass eine Pistole mit klassischem DA/SA-Abzug beim bzw. vor dem ersten Schuss durch den ebenfalls hohen Abzugswiderstand ausreichende Sicherheit bietet, andererseits aber wenigstens die Folgeschüsse erleichtert oder zumindest nicht erschwert und durch einen Entspannhebel nach dem Schusswechsel schnell wieder „sicherer“ gemacht werden kann.
Von dieser Diskussion unbeeindruckt beschaffen viele Behörden weiterhin die momentan im Polizeibereich durchaus erfolgreichen DAO-Pistolen, und während die Mehrzahl der erfahrenen Schützen vom SA-Abzug bzw. dem Safe-Action-Abzug der Glock für Pistolen überzeugt ist, wird die Frage, welches Abzugssystem man für schlecht bis mittelmäßig ausgebildete Schützen am Besten beschaffen sollte, in absehbarer Zeit wohl nicht endgültig beantwortet werden können.
Optionen fürs Rollenspiel:
Die oben angesprochene (gefährliche!) Vorgehensweise, den Abzug teilweise gedrückt zu halten, kann so manchem Spieler auch in den Sinn kommen. Dadurch kann der Malus für DAO- und DA-Waffen reduziert werden (und bei Waffen mit vergleichsweise leichten DA(O)-Abzügen sogar verschwinden), der Schütze läuft aber wie bei SA-Waffen Gefahr, unabsichtlich einen Schuss abzugeben (entsprechender Wurf wie bei SA-Waffen, durch den relativ hohen, bereits aufgebauten Druck auf den Abzug in Relation zu den SA-Waffen etwas bis deutlich erschwert).
Anmerkung:
Die hier aufgeführten Optionen sind natürlich nur Vorschläge; anhand dieser kann sich jeder Spieler entscheiden, welchen Weg er gehen will – hohe Präzision mit einem eventuellen Verlust an Bediensicherheit mit SA-Waffen, den goldenen Mittelweg von DA/SA-Pistolen, die bei gespanntem Hahn den Schuss weder erschweren noch erleichtern bzw. mit den schnellen DA-Revolvern, denen man im Bedarfsfall mit einer Einbuße an Geschwindigkeit noch ein wenig mehr Präzision entlocken kann, oder den Weg der einfachen Bedienbarkeit sowie der Sicherheit für sich und andere mit erschwerter Schussabgabe (die sich mit einem noch größeren Verlust an Sicherheit wie bei den SA-Waffen zwar erleichtern lässt, jedoch sicher nicht das gleiche Maß erreicht wie die Präzision der SA-Waffen).
Mit diesen Optionen erhält die Wahl einer bestimmten Waffe zusätzliches Gewicht und die Auswahlkriterien bewegen sich zumindest ein kleines Stück weg von der unvermeidbaren Frage: „Welche macht den meisten Schaden?“ Gleichzeitig wird klar, dass es letztendlich die eine beste Kurzwaffe nicht gibt, sondern jeder Benutzer für sich entscheiden muss, wo er im Vorfeld beim Erwerb der Waffe und auch in konkreten Einzelfällen bei der Bedienungsweise seine Schwerpunkte setzt.
- Tobias Bold
Zusatzinformationen
Autor: Tobias Bold
Datum: 19.05.2007
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